Schulprogramm

MITEINANDER Schüler - Eltern - Lehrer - Politik - Partner der Region
DEMOKRATISCH Mitwirken - Einbringen - Mitentscheiden
GESTALTEN Vorschlagen - Überzeugen - Umsetzen

Eine sich schnell verändernde Welt, mit ständig neuen inhaltlichen, technischen und organisatorischen Herausforderungen kann und darf nicht ohne Auswirkungen auf Schule bleiben, wenn es uns gemeinsam – Schülern, Eltern und Lehrern – gelingen soll, sich diesen Veränderungen zu stellen.

Die Schüler müssen durch ein geschultes, motiviertes und einsatzbereites Kollegium auf globales, vernetztes Denken, den Umgang mit den neuen Medien, auf internationale Zusammenarbeit, die Fähigkeit, gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln, im Team zu arbeiten und soziale Kompetenzen herauszubilden, vorbereitet sein, um in der beruflichen Praxis den Anforderungen bestmöglich zu entsprechen.

Schule kann nur gelingen in einer engen, vertrauensvollen, kooperativen Zusammenarbeit aller am Schulprozess Beteiligten: Eltern – Schüler – Lehrer sowie Partner aus Politik und Wirtschaft in der Region, die uns u.a. beim fächerverbindenden Unterricht, bei Projekten sowie beim Bewerbertraining unterstützen. Jeder soll und muss zum Gelingen des Prozesses der schulischen Bildung und Erziehung beitragen können.

Das sportlich und künstlerisch profilierte Martin- Rinckart- Gymnasium Eilenburg legt in seinem Schulprogramm den Weg der künftigen Entwicklung der Bildungseinrichtung fest.

Als Leitbild lässt sich Folgendes für unsere Schule formulieren:

“Das Martin-Rinckart-Gymnasium Eilenburg ist eine offene Schule des ländlichen Raumes, dessen Einzugsgebiet von Thallwitz im Süden bis nach Bad Schmiedeberg im Norden und von Mockrehna im Osten bis nach Krostitz und Jesewitz im Westen reicht. Mit einem interessanten Unterrichtsangebot, modernen Fachkabinetten und Unterrichtsräumen, in denen die Schüler gefordert und gefördert werden und sich wohl fühlen sollen, stellen wir uns den Anforderungen der Zukunft.”

Das Schulprogramm ist das Ergebnis einer umfassenden Teamarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern und stellt einen Versuch dar, die wesentlichen Ziele des Martin- Rinckart- Gymnasiums zu formulieren.

Das erarbeitete Schulprogramm soll folgende Fragen beantworten:

  • Wer sind wir?
  • Was wollen wir erreichen?
  • Welches sind unsere strategischen Maßnahmen?
  • Wer sind unsere Partner? Wie können wir zusammenarbeiten?

Das Grundanliegen unserer Schule ist es, alle Schüler zu Persönlichkeiten zu erziehen, die vertrauensvoll, tolerant und verantwortungsbewusst miteinander umgehen. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem wir uns wohl fühlen, den wir mitgestalten und mit dem wir uns identifizieren können.

Die Profile an unserem Gymnasium leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Schule. Sie eröffnen uns einen Gestaltungsspielraum, der unsererseits entsprechend der personellen und regionalen Möglichkeiten genutzt werden kann.

Die Schüler haben die Option, sich im Rahmen unseres Angebotes zwischen dem künstlerischen und dem sportlichen Profil zu entscheiden. Für die Schüler stellen die Profile ein wichtiges Moment der Individualisierung dar und der Schule wird somit eine eigene, spezifische Schwerpunktsetzung ermöglicht.

Parallel dazu werden alle naturwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, welche die
Basis im weiteren Studienprozess bilden.

Neben der spezifischen Profilierung unseres Gymnasiums dienen auch die durch den Förderverein der Schule jährlich neu organisierten und aktualisierten Ganztagsangebote der persönlichen Entwicklung unserer Schüler.
Zudem fördern Schülerprojekte und –arbeiten sowie weitere Tätigkeiten, welche auf Freiwilligkeit (z. B. Klassensprechertätigkeiten) basieren, diese Entwicklung.
Somit findet eine besondere Individualisierung während des gesamten Schullebens statt.

Als eine Form der differenzierten Leistungsförderung bietet das MRGE  für geeignete Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 die Möglichkeit des bilingualen Unterrichts. Dabei werden Module verschiedener Sachfächer in der Fremdsprache, zumeist auf Englisch, unterrichtet.  
Erfolgreichen Absolventen der bilingualen Kurse, die darüber hinaus noch weitere Voraussetzungen erfüllen ,kann das MRGE als eine der vom SMK akkreditierten CertiLingua-Schulen mit dem Abiturzeugnis das CertiLingua-Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen verleihen und ihnen damit den Start in eine globalisierte Studien- bzw. Berufswelt erleichtern.  

Gesellschaftliches Leben funktioniert nicht immer reibungslos. Konflikte sind Alltag.
Mit ihnen muss gelebt, sie müssen friedlich gelöst werden, an ihnen kann man wachsen und auch dadurch einen persönlichen Reifeprozess durchlaufen. Werte und Normen – die gemeinsam aufgestellt und ratifiziert werden – müssen im Mittelpunkt der schulischen Erziehungsarbeit stehen.

Das heißt für uns als Lehrer, unsere Schüler zu befähigen, zu erkennen, was Recht und Unrecht ist. In das Blickfeld unserer Arbeit müssen Werte wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Teambereitschaft, freundliches Auftreten und Pünktlichkeit rücken. Zunehmend muss es uns gelingen – entsprechend des Alters der Schüler – ihnen mehr Verantwortung zu übertragen und sie an möglichst vielen – sie betreffenden Entscheidungen – teilhaben zu lassen.

Lions Quest „Erwachsen werden“

Das MRGE arbeitet in den 5. und 6.Klassen punktuell mit dem Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen - Lions Quest „Erwachsen werden“ (http://www.lions-quest.de/home.html).

Im Mittelpunkt dieses Programms stehen:

  • planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen
  • Selbstvertrauen
  • kommunikativen Fähigkeiten
  • Aufbau und Pflege von Kontakten und positive Beziehungen
  • Angemessenheit beim Verhalten in alltäglichen Konflikt- und Risikosituationen
  • Finden konstruktiver Lösungen für speziell in der Pubertät gehäuft auftretende Probleme

Konzeptionell zielt Lions-Quest auf die so genannte Life-Skills-Erziehung ab, die heute mehr denn je wichtig bei der Berufsbewerbung ist, da sie als Auswahlkriterium bei Personalabteilungen gilt.

Zu dieser Life-Skills-Erziehung gehören vor allem:

  • gute, ehrliche Selbstwahrnehmung
  • ehrlicher Umgang mit Gefühlen
  • sozialverträgliche Selbstbehauptung
  • Fähigkeit zur Entscheidungsfindung
  • Mut zu Kompromiss und kreativer Problemlösung
  • Freude an lebendiger Kommunikation
  • Verbindlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Zuversicht in Zeiten von Belastung, Stress und Angst 
  • Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, Mut zum Widerstand gegenüber Gruppendruck
  • Zivilcourage.

Dazu erfolgten bis 2012 die Schulungen der KlassenlehrerInnen der Klasse 5 in der „Lions-Quest “-Weiterbildung.

Ziel ist es, die Lehrer des MRGE mit dem Programm vertraut zu machen und daf?r den Pädagogischen Tag zu nutzen. und dafür etwa Pädagogische Tage zu nutzen
Die Ausbildung wird finanziell durch den LC Eilenburg und den Förderverein des MRGE abgesichert.

Methodenkompetenz ist der Schlüssel zur Vermittlung von Fach- und Sozialkompetenz.
Sie fördert die Mündigkeit und schafft die Basis für lebenslanges Lernen.

Die Methoden sind entsprechend des Lehrplans in jedem Fach kontinuierlich zu trainieren, um bei den Schülern Lernkompetenz zu entwickeln.
Unter Lernkompetenz wird die Fähigkeit verstanden, selbstständig Lernvorgänge zu planen, zu strukturieren, zu kontrollieren, ggf. zu korrigieren und abschließend auszuwerten.
Zur Lernkompetenz gehören als motivierende Komponente das eigene Interesse am Lernen und die Fähigkeit, das eigene Lernen zu steuern.

In der Klassenstufe 5/6 liegt eine besondere Verantwortung bei den Fachlehrern, da hier neben den lehrplanrelevanten Methoden auch Methoden bezüglich der Arbeits- und Zeitorganisation trainiert werden. Diesbezügliche Schwerpunkte sind die Organisation des Schulalltages (z. B. Packen der Schultasche, Führung des Hausaufgabenheftes, Hefterführung, Arbeitsplatzgestaltung, Erledigung von Hausaufgaben, Erstellen von Tages- und Wochenplänen). Dazu sollte u.a. der Förderunterricht genutzt werden.

Hauptziel des Einübens von Methoden ist der Erwerb von konkreten Lern- und Arbeitstechniken.
Besondere Beachtung finden Techniken der Informationsbeschaffung, der Arbeits-, Zeit- und Lernregulation, der Motivation und Konzentration sowie der Kooperation und Kommunikation.

Stärker als bisher muss es uns als gymnasialer Bildungseinrichtung gelingen, individuelle F ähigkeiten der Schüler zu erkennen, anzuerkennen und zu fördern. Dies kann nur durch eine Leistungsdifferenzierung erfolgen, die das Ziel der Leistungssteigerung zur Folge haben muss.

Eine Möglichkeit, dieser Forderung Rechnung zu tragen, ist der bilinguale Unterricht, welcher eine Form der Förderung der Schüler am Martin – Rinckart – Gymnasium darstellt. Ab dem Schuljahr 2005/06 bietet unser Gymnasium Schülern der Klassenstufe 5 die M öglichkeit zur Teilnahme an einem bilingualen Vorkurs zur Vorbereitung auf das ab Klassenstufe 7 beginnende fremdsprachige Sachfachlernen in Form von Modulen . Im Schuljahr 2006/07 wurden erstmalig bilinguale Sachfachmodule durchgeführt.

Bilingual heißt in diesem Fall, dass wir die Fremdsprache Englisch nicht als den primären Lerngegenstand betrachten, sondern als Kommunikationsmittel und Arbeitssprache im Rahmen des jeweiligen Sachfaches, wobei auch die Muttersprache z. B. zur Klärung und Festigung von Fachtermini Verwendung findet.

Der Vorbereitungskurs

Der Vorbereitungskurs erstreckt sich über die Klassenstufen 5 und 6. Alle Schüler erhalten verstärkten, in Aspekten bereits auf den modularen Sachfachunterricht vorbereitenden Englischunterricht im Rahmen des Förderunterrichts.

Dieser verstärkte Englischunterricht im Vorbereitungskurs soll gezielt sprachliche Fähigkeiten aufbauen, die für den in Klassenstufe 7 beginnenden modularen Sachfachunterricht wesentlich sind. Der Schwerpunkt des Vorbereitungskurses liegt in der Arbeit an linguistischen Grundlagen (Lexik) zu ausgewählten Themen sowie der Kompetenz- und Strategieentwicklung bezüglich Sprachrezeption (Lesen und Hören), mündlicher und schriftlicher Sprachproduktion bzw. Interaktion (Sprechen und Schreiben). Die Auswahl geeigneter Schüler für den bilingualen Unterricht ab Klassenstufe 7 erfolgt in Absprache mit den Klassenleitern und den in den Klassen unterrichtenden Englischlehrern.  Als ein Auswahlkriterium fungiert die Gesamtleistung des Schülers.
Im Ergebnis erfolgt für geeignete Schüler die Empfehlung für die Belegung bilingualer Module. Dafür wird des Weiteren eine Bildungsvereinbarung zwischen den betreffenden Schülern, deren Eltern und der Schule getroffen.

Sachfachmodule als Kontinuum in der Sekundarstufe I und II

(Klassenstufen 7-12)

Ab der Klassenstufe 7 beginnt der Sachfachunterricht in Form von bilingualen Modulen, welcher bis zur 12. Klasse fortgeführt wird. Das heißt, bestimmte zeitlich und inhaltlich abgegrenzte Bereiche des Lehrplanes des jeweiligen Sachfaches (z. B. Geschichte, Geographie, Biologie) werden in englischer Sprache unterrichtet, wobei in bestimmten Situationen des Unterrichts auch auf die Muttersprache zurückgegriffen werden kann. Man spricht von einer Orientierung am Konzept der funktionalen Mehrsprachigkeit.
Dies bedeutet, dass je nach Lern- und Arbeitssituation ein ausgewogenes Zusammenspiel von Mutter- und Fremdsprache als Arbeitssprache im bilingualen Unterricht angestrebt werden soll. Wissenschaftlichen Untersuchungen folgend bringen die vernetzte Arbeit mit zwei- oder mehrsprachigen Texten und Materialien als auch ein kontrastives und vergleichendes Arbeiten oder zweisprachige Wort- und Phrasenlisten etc. die Potenzen, über die der bilinguale Unterricht verfügt, zur vollen Entfaltung. Die besondere Nachhaltigkeit der Konzeption bilingualen Unterrichts an unserem Gymnasium erwächst daraus, dass Module verschiedener geeigneter Sachf ächer als Kontinuum angeboten werden.

Für die Bewertung in den in der Fremdsprache geführten Sachfächern sind fachliches Wissen und Kompetenzen maßgeblich. Die Noten fließen folglich auch als Teilnoten in den jeweiligen Sachfächern ein.

Nach Abschluss des bilingualen Kurses wird den Schülern ihre Teilnahme am bilingualen Sachfachunterricht bestätigt.

Arbeitssprache in diesen bilingualen Sachfachmodulen ist, mit Ausnahme der mit * gekennzeichneten Geografie-Module, in denen die französische Sprache Arbeitssprache ist, Englisch.

übersicht der fremdsprachigen Sachfachmodule


Kooperation mit der Universität Leipzig

Seit dem Schuljahr 2006/07 kooperiert das Martin- Rinckart- Gymnasium Eilenburg mit der Abteilung Fachdidaktik des Instituts für Anglistik der Universität Leipzig. Diese Zusammenarbeit beinhaltet neben der praktischen vor allem die theoretische Begleitung und Unterst ützung bezüglich der Entwicklung und Umsetzung des für das MRGE spezifischen Modells zum bilingualen Unterricht.

Regelmäßige Kontakte bestehen zu Herrn Professor Schlüter von der Philologischen Fakultät, Institut Anglistik (Abteilung Fachdidaktik) und zu Frau Manja Fischer vom ZLS (Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung). Lehramtsstudenten mit den Fachkombinationen (Sachfach / Englisch) bearbeiten im Rahmen ihrer Ersten Staatsexamensarbeit die Thematik „ Bilinguale Module“ und erstellen Unterrichtssequenzen, die an unserem Gymnasium umgesetzt werden können, nicht zuletzt als Grundlage für empirische Untersuchungen. Die Studierenden erhalten bei Interesse die Möglichkeit zu Hospitationen während der modularen Phasen im jeweiligen Sachfach.

Die Teilnahme des Martin- Rinckart- Gymnasiums am europäischen Pilotprojekt CertiLingua

CertiLingua bezeichnet das europäische Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen, das SchülerInnen ergänzend zum Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife verliehen werden kann.

Ziele des CertiLingua-Projektes sind die Förderung des Fremdsprachenlernens in der Europäischen Gemeinschaft, die Förderung der Europäischen Identität und die Ausbildung fremdsprachlicher und interkultureller Kompetenzen – als Schlüsselkompetenzen in der globalen Gesellschaft – auf hohem Niveau.

Das Zertifikat bescheinigt den Abiturienten auf einem hohen, für Europa einheitlich definierten Niveau, Fremdsprachenkenntnisse sowie europäische und internationale Kompetenzen erworben zu haben und soll ihnen somit den Zugang zu Bildungseinrichtungen, insbesondere Hochschulen im europäischen Ausland, sowie zur internationalen Arbeitswelt erleichtern.

Am CertiLingua Projekt nehmen Schulen verschiedener europäischer Staaten teil, darunter auch 57 deutsche Schulen. Das Martin- Rinckart- Gymnasium wurde bereits im Schuljahr 2007/08 vom Kultusministerium des Freistaates Sachsen als sächsische CertiLingua Pilotschule akkreditiert.

Als CertiLingua-Pilotschule bietet das MRGE sprachlich begabten und am Erwerb internationaler Kompetenzen interessierten Schülern eine besondere Chance.

Es ist unser gemeinsames Anliegen als Lehrer des MRGE – in Zusammenarbeit mit den Eltern – die Jugendlichen, die über die entsprechenden Potenzen und Interessen verfügen, zu motivieren, die besondere, lohnenswerte Herausforderung anzunehmen, und zielgerichtet und intensiv auf dieses Exzellenzlabel für sprachliche und interkulturelle bzw. europäische und internationale Kompetenzen hinzuarbeiten.

Die Voraussetzungen, die seitens der Schüler bis zum Abitur erbracht werden müssen, um dem Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Verleihung des Exzellenzlabels vorgeschlagen werden zu können, umfassen das sehr gute bis gute Beherrschen zweier moderner Fremdsprachen (Englisch/Russisch oder Englisch/Französisch), die erfolgreiche Nutzung von mindestens einer dieser Fremdsprachen als Lern- bzw. Arbeitssprache in Sachfachmodulen, konkrete Kenntnisse über Europa und die europäische Union sowie das Dokumentieren des Erwerbs interkultureller Fähigkeiten, welche die Schüler beispielsweise im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes, der Teilnahme an einem internationalen Projekt oder während eines Praktikums im Ausland erworben haben.
Das Martin- Rinckart- Gymnasium schafft die Voraussetzungen für das Erreichen der
objektiven Bedingungen (z. B. das Angebot fremdsprachiger Sachfachmodule in der
Sekundarstufe II), berät bezüglich der Teilnahme an Schüleraustauschprogrammen bzw.   Praktikumsplätzen und lässt den ausgewählten Schülern in den Jahrgangsstufen 11 und 12 die entsprechende tutorielle Begleitung zukommen.

Darüber hinaus erfordert das angestrebte Exzellenz-Zertifikat von den beteiligten Schülerinnen und Schülern persönliches Engagement und Eigeninitiative, um die geforderten Bedingungen individuell erfüllen zu können. Dazu gehört z. B. das Erreichen sehr guter oder zumindest guter Leistungen in beiden Fremdsprachen (und damit mindestens des Referenzniveaus B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens) sowie in den angebotenen fremdsprachigen Sachfachmodulen.

Ein weiterer Bestandteil der Qualifikation ist der Nachweis von europäischer und internationaler Kompetenz entsprechend der Niveaustufe 4 des Referenzrahmens zur Europakompetenz ELOS (Common Framework for Europe Competence), u. a. durch das Absolvieren eines internationalen Projektes oder Praktikums und die Vorlage einer schriftlichen Dokumentation, die mündlich präsentiert wird.
Diese Präsentation findet am Ende des Schuljahres in einem angemessenen Rahmen vor einem ausgewählten Fachgremium sowie zukünftigen CertiLingua-Kandidaten statt.

Am Ende des ersten Halbjahres der Klassenstufe 10, vor der Kurswahl für die Sekundarstufe II, werden die Schüler und Eltern im Rahmen einer Elternversammlung noch einmal genau über die speziellen Kriterien, die für die Verleihung des Exzellenzlabels CertiLingua mit dem Abitur eine Rolle spielen, informiert. Der Kreis der Schüler, der mit Beginn der Jahrgangsstufe 11 gezielt auf das Exzellenzlabel hinarbeiten möchte, steht  am Ende des 10. Schuljahres fest. Mit Beginn des 11. Schuljahres setzt eine gezielte tutorielle Begleitung dieser Schüler ein.

Die Entscheidung darüber, welche der Kandidaten und Kandidatinnen unserer Schule dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus zur Verleihung des Exzellenzlabels CertiLingua zum Abiturzeugnis vorgeschlagen werden können, wird im März des jeweiligen Abiturjahres bei Vorliegen aller Voraussetzungen (auf der Basis der Angaben der zuvor eingereichten Planungsdossiers der beteiligten SchülerIinnen) durch ein spezielles Gremium des Martin- Rinckart- Gymnasiums getroffen.

Mitglieder des Gremiums sind u.a.:
Herr Mannel: Schulleiter
Frau Dr. Leihe: CertiLingua- Projektleiterin
Frau Geier. Fachleiterin für Fremdsprachen.

Die Vergabe des CertiLingua-Exzellenzlabels an Schüler des Martin-Rinckart-Gymnasiums Eilenburg durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus erfolgte erstmalig für Abiturienten des Abiturjahrganges 2008.

Fächerverbindender Unterricht ist Mittel zur Überwindung des fächerzentrierten Lernens.
Neben Projekttagen, Kultur- und Studienfahrten absolviert jeder Schüler entsprechend der Forderungen der sächsischen Lehrpläne in jedem Schuljahr einen 14- tägigen Unterricht, wobei Themen, die von einzelnen Fächern in ihrer Mehrperspektivität nicht oder nur teilweise erfasst werden können, im Mittelpunkt stehen.
Das jeweilige Thema für eine Klassenstufe wird unter Anwendung von Inhalten, Fragestellungen und Verfahrensweisen verschiedener Fächer bearbeitet. Der fächerverbindende Unterricht kann hinsichtlich des Wissenserwerbs, derFörderung eines vernetzten Denkens, der Kreativität, der Kompetenzentwicklung und der Werteorientierung im besonderen Maße zur Persönlichkeitsentwicklung des Schülers beitragen.

Klassenstufe Perspektive Thema Beteiligte Fächer
5 Raum und Zeit Arbeit
Steinzeit
Ge
Deu, T/C, Ku
6 Natur und Kultur Eine Welt
Gesunde Lebensweise
En
Geo, Ma, Ph, Sport
7 Raum und Zeit Technik
Nordsächsische Mühlenregion
Ph
Info, Ku, Ma,Frz, Ru
8 Individualität und Sozialität Gesundheit, Soziale Umwelt
Drogen - nein, danke!
Eth/ Rel
Bio, Mu, Sport, Info
9 Sprache und Denken Wirtschaft/Beruf/Kommunikation
Bewerbung und Praktikum - Grundstein f?r die berufliche Zukunft
Deu
En (in Zusammenarbeit mit MINT und Frau Dammenhein)
10 Raum und Zeit Wirtschaft/ Beruf/ Arbeit
DDR - Anspruch und Wirklichkeit
GRW
Deu, Ge, Rel
11 Natur und Kultur Umwelt
Ökologisches Gleichgewicht
Bio
Ch
12 Sprache und Denken Wirtschaft/ Technik
Wachstumsprozesse
Ma
Ph, Info

Im künstlerischen Profil erweitern und vertiefen die Schüler auf der Basis der Fächer Darstellendes Spiel, Musik und Kunst ihre ästhetische, künstlerische und kulturelle Praxis. Sie entwickeln ihre künstlerischen und ästhetischen Interessen, Fähigkeiten und Begabungen. Die Schüler machen ganzheitliche Erfahrungen, die in musikalischen, bildnerischen und darstellerischen Gestaltungen anschaulich werden“.

Folgende Inhalte werden im künstlerischen Profil bearbeitet: Tanz, Musik und Computer, Musiktheater, Architektur, Denkmäler und Künstler der Region, Fotografie und Bildbearbeitung, Performance, Körper und Raum, Atem, Stimme, Sprache, Theatertheorien und Theateraufführungen.

Ein Höhepunkt im Rahmen der künstlerischen Profilausbildung ist die Theaterwerkstatt, die für die Schüler der 9. Klassen organisiert und gestaltet wird.

 „Im sportlichen Profil vertiefen die Schüler ihr Wissen und verbessern ihre motorischen Leistungsvoraussetzungen in ausgewählten Bereichen bzw. Sportarten. Sporttheoretische Kenntnisse werden in grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge gestellt. Der sportpraktische Anteil steht im sportlichen Profil im Vordergrund.“

Folgende Inhalte sollten im sportlichen Profil in der Ausbildung Berücksichtigung finden: Verknüpfung der Sportpraxis mit theoretischen Inhalten, Fitness und Gesundheit, Ernährung, Bewegungsmechanik, Formen einer neuen Spiel- und Bewegungskultur, sportpraktische Übungen und Ski- und Wassersportarten.

Alle Schüler des sportlichen Profils nehmen in Klasse 9 an einem Skilager teil. Entsprechend der Interessenlage kann gewählt werden, ob man sich einer Ski- oder Snowboardausbildung unterzieht. Erfahrene Skilehrer der Sportschule unterstützen die Sportlehrer nicht nur bei der Skiausbildung.

Fach Projekte und Wettbewerbe
Englisch
  • Big Challenge
  • Englische Theatervorstellungen
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  • Filmbesuche (Britfilmwoche)
  • Schüleraustausch USA
  • Eastbournefahrt Kl. 7
  • Aufführungen englisches Theater
  • Aktivitätstag( Healthy Living)Kl.6
Russisch
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  • Sprachentage Klasse 8
  • Sprachenfahrt (2. Fremdsprache)
  • Teilnahme Bundescup
Latein
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  • Sprachentage Kl. 8
  • Sprachenfahrt (2. Fremdsprache)
  • Begabtenförderseminar Kl.9

Französisch

  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen>
  • Sprachentage Klasse 8
  • Sprachenfahrt ( 2. Fremdsprache)
  • Begabtenförderseminar Kl.9
Geographie
  • Geographischer Wissenstest Kl.7-10
  • Exkursion storaenso Kl.10
  • Stadtexkursion Kl.5
Mathematik
  • Mathematikolympiade
  • Internationaler Känguru-Wettbewerb
  • Stadtrallye Kl.7
Physik
  • ADAC- Projekt "Vorsicht Auto"
  • Optik "Das Auge" Kl.6
  • Tag der Naturwissenschaften Kl. 6
  • Exkursion ins technische Museum Berlin Kl.10
  • Physikwettbewerb der Schule
  • Sächsische Physikolympiade
Informatik
  • Biber-Wettbewerb
Chemie
  • Chemiewettbewerbe
  • "Chemiekids" Kl.5-8
  • "Chemie, die stimmt" Kl.8-12
Biologie
  • Exkursion Ökologie Kl.9
  • Naturwissenschaftlicher Tag Kl.6
  • Ökologische Exkursion Kl.11
Deutsch
  • Theaterbesuche
  • Vorlesewettbewerb Kl.6
  • Goethe-Projekt Kl.10
Geschichte
  • "Mittelalterliche Stadt" Kl.6
  • Leben in der römischen Legion Kl.6
  • Barock-Exkursion Dresden Kl.7
  • Buchenwald-Projekt Kl.9
  • Steinzeitprojekt Kl.5
Ethik/ Religion
  • Weihnachtsprojekt Kl.5
  • Besuch einer Kirche Kl.7
  • Aids-Projekt Kl.9
  • Besuch JVA Kl.12
  • Drogenprojekt Kl.8
GRW
  • Planspiel "Gesetzgebung" Kl.9
  • Betriebspraktikum Kl.10
  • Zeitungsprojekte Kl.11/12
Musik
  • Weihnachtskonzert der Chöre
  • Chorlager
  • Musiktheaterbesuche/ Konzertbesuche
  • "Rinckarts Hofmusik"
Kunst
  • Kunstausstellungen
  • Besuch von Ausstellungen
Sport
  • Schulportfest
  • Schulmeisterschaften in Ballsportarten
  • Jugend trainiert für Olympia
  • Skilager
künstl. /sportl. Profil
  • Theaterwerkstatt/ Skilager Kl.9
  • Theateraufführung

Zu einem weltoffenen und praxisorientierten Unterricht gehört, Sprache und Kultur im Mutterland zu erleben. Deshalb besteht für die Klassenstufe 7 die Möglichkeit, nach Großbritannien zu fahren.
In der Klassenstufe 11 ist eine Fahrt nach Frankreich oder Russland oder Italien (Rom) oder ein Schüleraustauschprogramm mit den USA Teil unserer gymnasialen Ausbildung.

Über die internationalen Austauschprogramme hinaus werden wir an der weiteren Ausgestaltung der Städtepartnerschaft Butzbach – Eilenburg aktiv mitarbeiten.

Eltern

Die Eltern können und sollen sich aktiv in den einzelnen Klassen wie auch über den Elternrat und die Schulkonferenz einbringen. Durch ihr Engagement und ihre Arbeit wirken sie als Bindeglied zwischen Familie, Schule und Gesellschaft. Sie sind Partner von Schülern und Lehrern sowohl in der Ausgestaltung des kulturellen Lebens als auch bei der Vermittlung und Umsetzung von Kontakten zur regionalen Wirtschaft und kommunalen Institutionen.

Schüler

Die Schüler sollen ihre Schule - über den Ort der Wissensvermittlung hinaus – als Institution der demokratischen Mitwirkung und Mitbestimmung begreifen. Möglichkeiten dazu bieten sich zum einen in der Arbeit verschiedener Mitwirkungsgremien, wie zum Beispiel als Klassen-, Kurs- und Schülersprecher, sowie über das Einbringen der Vorschläge der Schülerschaft zur Ausgestaltung des schulischen Lebens in der Schulkonferenz. In Eigenverantwortung der Schüler der Sekundarstufe II sollten weiterhin große Anstrengungen unternommen werden, die Organisation und Durchführung des Abiturballes als Tradition zu bewahren.

Lehrer

Das Martin - Rinckart -Gymnasium verwirklicht die Bildungs- und Erziehungsziele, wie sie im Schulgesetz des Freistaates Sachsen verankert sind. Daraus folgt, die Kolleginnen und Kollegen vermitteln “Schülern mit entsprechenden Begabungen und Bildungsabsichten eine vertiefte allgemeine Bildung”, die für ein Hochschulstudium und für eine berufliche Ausbildung außerhalb der Hochschule vorausgesetzt wird.
Dabei sollen “der Erwerb intelligenten und anwendungsfähigen Wissens, die Entwicklung von Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz und die Wertorientierung” verknüpft werden. Das heißt, Ziel der gymnasialen Ausbildung am Martin- Rinckart - Gymnasium ist, dass die Schülerinnen und Schüler die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen erwerben, die ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglichen. Die konsequente Umsetzung der Lehrpläne in konkreten Lehr- und Lernsituationen liegt in der Verantwortung der einzelnen Lehrkräfte.
Alle Lehrer des MRGE nutzen die Angebote der regionalen Fortbildung und arbeiten als Multiplikatoren in der schulinternen Fortbildung – SCHILF. Dazu werden regelmäßige Fachkonferenzen durchgeführt. Darüber hinaus fungieren die Fachkonferenzen als ein Gremium zur Entwicklung und Sicherung der Inhalte und Ziele der Lehrpläne.
Grundsätzliche Bewertungsrichtlinien werden festgelegt.

Beratungslehrer/ Integrationslehrer

Am Martin- Rinckart- Gymnasium gibt es Beratungslehrer und Integrationslehrer, die über eine spezielle psychologische Zusatzausbildung verfügen. Sie verstehen sich als Mittler zwischen Schule, Elternhaus und Schüler und können bei Problemen zu Rate gezogen werden.

Alle Beratungen basieren auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und Verschwiegenheit.

Die Aufgabenbereiche der Beratungs- und Integrationslehrerinnen sowie Informationen zur Kontaktaufnahme sind detailliert auf der Homepage unserer Schule aufgeführt.

Lehrer anderer Schularten

Um den Schülerinnen und Schülern der Grundschule einen reibungsarmen Start am Gymnasium zu ermöglichen, ist im Vorfeld eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Grundschulen notwendig. Hier soll es vor allem darum gehen, eine Abstimmung der pädagogischen und didaktischen Anforderungen zu finden, um die Kontinuität der Erziehungs- und Bildungsarbeit zu verbessern.
Den Grundschülern wird die Möglichkeit gegeben, sich am “Tag der Präsentation” über die neue Lernumgebung zu informieren. Die Schüler der sechsten Klassen sind hier mentorenwirksam und organisieren gemeinsam einen erlebnisreichen Vormittag für ihre neuen “Fünftklässler”.
Eine Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Mittelschulen muss in dem Maß erfolgen, dass eventuelle Umschulungen zu dieser Schulart sorgfältig mit Schülern und Eltern besprochen und entsprechend in der Schullaufbahnberatung dokumentiert sind, so dass ein Übergang auch hier reibungslos passieren kann, soweit es das Schulgesetz erlaubt.

Regionale Partner

Die Zusammenarbeit mit Partnern der Region ermöglicht es, unseren Schülern ein möglichst breites und interessantes zusätzliches Bildungsangebot zu unterbreiten.

Wir streben an, bestehende Verbindungen in der Region zu pflegen, zu intensivieren und auszubauen.

Erfolgreich gestaltete sich bereits nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Papier-produzenten StoraEnso (Betriebsbesichtigung im Fach Geografie, Bewerbertraining).

Ebenfalls sollten auch in Zukunft die guten Ansätze der gegenseitigen Zusammenarbeit mit regionalen Firmen, Kreditinstituten und Krankenkassen bzgl. des Bewerbertrainings aufrechterhalten werden, denn hier liefern die Fachleute aus der Praxis schon jetzt wertvolle Tipps und Hinweise für den für Schüler schwer zu durchschauenden Bewerbungsdschungel.
Bisher stets zuverlässige Partner waren vor allem Stora Enso Sachsen, die AOK Sachsen, die Barmer, das KKH Delitzsch, die Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH, das Autohaus Glaubrecht Torgau, die Zinck abiszgmbh, die Commerzbank sowie der Lackierereibetrieb Georgi.

Ein weiterer Partner unserer Region ist die Abteilung der Bundespolizei (ehemals BGS) in Bad Düben. So organisiert die Bundespolizei beispielsweise das jährliche Sportfest unter dem Motto „Sport statt Gewalt“.

Wir werden weitere Leistungsträger in unserer Region für die Stützung unserer schulischen Angebote gewinnen. Im Besonderen legen wir Wert auf das Praktikum der
Klassenstufe 10. Das Betriebspraktikum gehört zu den zentralen Eckpunkten des sächsischen Lehrplans. Die SchülerInnen absolvieren nach eigener Recherche ein 14- tägiges Praktikum vorrangig in Betrieben der Region.

Nationale/ Internationale Partnerschaften

Finnland, Butzbach, USA, Erasmusprojekte Traditionelle Schulpartnerschaften bestehen mit den Gymnasien in Butzbach und der Fox/Seckman Highschool in St. Louis, USA. Es finden jährliche Besuche statt. Außerdem unterhält unser Gymnasium Beziehungen mit Schulen in europäischen Ländern. (z.B. Finnland, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und Tschechien)

Klassen- und Studienfahrten, Wandertage

Die Realisierung des vorliegenden Fahrtenkonzepts ist von den entsprechenden materiellen und personellen Rahmenbedingungen abhängig, die von der Gesamtlehrerkonferenz festgelegt werden.

Klasse Ziel
5 Fahrt in ein Landschulheim oder 5 Wandertage
6 vorrangig Wandertage
7 Sprach- und Bildungsreise England (Hinweise dazu unter der Tabelle!)
Schüler, die nicht an der Sprach- und Bildungsreise teilnehmen, erhalten ein Angebot in der Region.
8 vorrangig Wandertage
9 Skilager für Schüler des sportlichen Profils
Theaterwerkstatt für Schüler des künstlerischen Profils
10 vorrangig Wandertage; Abschlussfahrt fakultativ in Absprache mit den Eltern unter Berücksichtigung des Kostenaufwandes für die Reisen in Klasse 11
11 Bildungsreisen nach Frankreich, Russland; Kunst- bzw. Inforeise nach Rom; Schüleraustausch USA
Hinweise zu Klasse 7: Die Teilnehmeranzahl an der Sprachreise ist begrenzt. Eine Auswahl erfolgt entsprechend:
  • der Konditionen der Sprachschule in Eastborne
  • Verhalten/ Betragensnote der Schüler
  • Auswahl erfolgt durch Losverfahren

Förderverein

Der Förderverein des Martin- Rinckart- Gymnasiums Eilenburg setzt sich aus Eltern, ehemaligen Schülern, Partnern der Wirtschaft, Lehrern und Angestellten unseres Gymnasiums zusammen. Gegründet wurde er am 1. 7. 1993 und zählte damals 19 Mitglieder. Heute gehören dem Förderverein ca. 180 Mitglieder an. Ziele des Fördervereins sind sowohl die Förderung der Bildung und Erziehung der Schüler unseres Gymnasiums, die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen durch Einbringung von Mitteln, die finanzielle Unterstützung von schulischen Veranstaltungen im Rahmen der Bildungs- und Erziehungsarbeit als auch die Aufrechterhaltung der Bindung zwischen der Schule, den Schülern, ehemaligen Schülern und Lehrern sowie Freunden und Förderern des Martin- Rinckart- Gymnasiums.

Auszeichnungen

Die Entwicklung fester Traditionen, die die Identifikation des Schülers mit seiner Schule fördern, sollen verstärkt in den Mittelpunkt gerückt werden. Bereits seit dem Schuljahr 2005/06 sind Auszeichnungen einzelner Schüler für unterschiedliches vorbildliches Engagement am Schuljahresende fester Bestandteil des Schullebens am Martin- Rinckart- Gymnasium.
Honoriert werden Schüler und Schülerinnen mit ausgezeichneten schulischen Leistungen, Schüler, die im jeweiligen Schuljahr eine individuelle Leistungsverbesserung erreichen konnten, sowie besonderes soziales Engagement und herausragende Leistungen im sportlichen Bereich seitens der Schüler unseres Gymnasiums.
Ebenso ist es zur Tradition geworden, zur Abiturfeier die besten SchülerInnen auszuzeichnen. Seit dem Schuljahr 2009/10 werden die besten Abiturienten mit der Martin-Rinckart-Medaille ausgezeichnet. Mit der Vergabe von Preisen werden zudem herausragende Leistungen auf naturwissenschaftlichem und sprachlichem Gebiet gewürdigt.

Wettbewerbe

Um die Außenwirkung unseres Gymnasiums weiter zu stärken ist eine Teilnahme an überschulischen Wettbewerben (z. B. der Mathematikolympiade, dem Känguruwettbewerb, der sächsischen Physikolympiade, dem sportlichen Wettstreit „Jugend trainiert für Olympia“, dem Bundeswettbewerb für Fremdsprachen …) auch in der Zukunft unerlässlich. Zum einen bietet es unseren Schülern die Möglichkeit, sich in fairem Wettbewerb mit ihren Altersgenossen zu messen, ihren eigenen Leistungsstand zu erkennen und zum anderen die Schule zu vertreten. Auch hier wird eine Identifikationsmöglichkeit mit dem eigenen Gymnasium über den Unterricht hinaus gesehen.

Ganztagsangebote

Die Institution Schule als neben der Familie wichtigste Sozialisationsinstanz hat u. a. die Aufgabe, Heranwachsende mit den Grundlagen unserer Kultur, mit Wissenschaft und Technik, Literatur, Kunst, Musik, Religion und Philosophie vertraut zu machen.
Dabei hat jeder junge Mensch ein Recht darauf, „[…] eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage zu erhalten.“ Leistungsorientierung und Freude am Lernen sollen bei der Vermittlung von Wissen eine Einheit bilden. „Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen.“
Speziell für das Gymnasium werden in der Leistungsbeschreibung folgende Ziele expliziert: vertiefte Allgemeinbildung, Wissenschaftspropädeutik und allgemeine Studierfähigkeit.
Dabei werden junge Menschen darauf vorbereitet, „[…] selbst bestimmt zu leben, sich selbst zu verwirklichen und in sozialer Verantwortung zu handeln.“
Um dies realisieren zu können, sollen „[…] der Erwerb intelligenten und anwendungsfähigen Wissens, die Entwicklung von Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz und die Werteorientierung“7 miteinander verknüpft werden.

Die Hauptziele, die wir am MRGE mit der Etablierung von Ganztagsangeboten realisieren möchten, sind vorrangig im Bereich der individuellen Leistungsförderung und Forderung, der Entwicklung von Methoden- und Sozialkompetenzen sowie im Bereich der Entwicklung von Medienkompetenz angesiedelt.
Über die jeweils aktuellen Angebote werden die Schüler zu Beginn eines jeden Schuljahres informiert.


Außerunterrichtliche Veranstaltungen

Schule soll nicht nur als Ort der Wissensvermittlung, sondern darüber hinaus auch als Ort des gesellschaftlichen Lebens verstanden werden. Deshalb soll unser Schulprogramm an dieser Stelle noch einige Gedanken enthalten, die vor allem außerunterrichtliche Aktivitäten betreffen. Dabei muss betont werden, dass gerade hier die Eigenverantwortung der Schüler sehr hoch ist. Für sie wie auch für die involvierten Kollegen stellt dies eine Möglichkeit dar, dass über die eigentlichen Verpflichtungen hinaus, der Schulalltag angenehm und freudvoll gestaltet werden kann, sofern es von den Schülern gewünscht wird und sowohl personell als auch materiell abgesichert werden kann.
Zu erwähnen sind hier Schüler- bzw. Charitykonzerte, das jährliche Weihnachtskonzert, Rinckarts Hofmusik mit anderen Chören und Tanzgruppen sowie das Chorlager.